BIA-Glossar

BCM – body cell mass – Muskel- und Organmasse

Die BCM (body cell mass) bzw. Mus­­kel- und Organ­mas­se oder auch intra­zel­lu­lä­re Mas­se genannt, setzt sich aus den am Stoff­wech­sel aktiv betei­lig­ten Zel­len zusam­men. Die BCM ver­braucht daher den größ­ten Teil der aus der Nah­rung auf­ge­nom­me­nen Ener­gie. Sie bil­det zusam­men mit der extra­zel­lu­lä­ren Mas­se (ECM) die fett­freie Mas­se (FFM). Die Mus­keln bil­den den Haupt­teil der …

BCM – body cell mass – Mus­kel- und Organ­mas­se »

ECM — Extrazelluläre Masse

Die extra­zel­lu­lä­re Mas­se (ECM) bil­det zusam­men mit der Mus­­kel- und Organ­mas­se (BCM) die fett­freie Mas­se (FFM oder Mager­mas­se). Zur ECM zäh­len Blut­plas­ma, Lym­phe, Kno­chen, Knor­pel und Seh­nen sowie wei­te­re Flüs­sig­kei­ten in den Räu­men zwi­schen den Mus­­kel- und Organ­zel­len. Bei der Bio­im­pe­danz­mes­sung fließt der Mess­strom haupt­säch­lich durch die fett­freie Mas­se. Ein Teil geht durch die ECM …

ECM — Extra­zel­lu­lä­re Mas­se »

ECM/BCM — Verhältnis von extrazellulärer zu intrazellulärer Masse

Das Ver­hält­nis von extra­zel­lu­lä­rer Mas­se zu intra­zel­lu­lä­rer Mas­se kurz ECM/BCM — Ver­hält­nis beschreibt die Zusam­men­set­zung der fett­frei­en Mas­se (Mager­mas­se). Frau­en haben meist ein grö­ße­res ECM/BCM Ver­hält­nis als Män­ner. Opti­ma­ler­wei­se soll­te die BCM > ECM sein, also das Ver­hält­nis ECM/BCM < 1 sein. Ein Anstieg des ECM/BCM Ver­hält­nis­ses kann z.B. durch Was­ser­ein­la­ge­run­gen ent­ste­hen oder durch Abbau …

ECM/BCM — Ver­hält­nis von extra­zel­lu­lä­rer zu intra­zel­lu­lä­rer Mas­se »

FFM — Fettfreie Masse bzw. Magermasse

Der Kör­per teilt sich in die Kom­par­ti­men­te fett­freie Mas­se (FFM) und Fett­mas­se (FM). In der Sum­me bil­den sie die Gesamt­mas­se des Kör­pers. Die fett­freie Mas­se wird auch oft als Mager­mas­se bezeich­net. Die FFM unter­teilt sich noch ein­mal in Mus­­kel- und Organ­mas­se (BCM) und extra­zel­lu­lä­re Mas­se (ECM). Da Kör­per­fett nur einen gerin­gen Was­ser­an­teil besitzt, ent­hält die …

FFM — Fett­freie Mas­se bzw. Mager­mas­se »

FM — Fettmasse — Körperfett

Die Fett­mas­se (FM) bzw. das Kör­per­fett bil­det zusam­men mit der fett­frei­en Mas­se (FFM) im 2‑Kom­­par­­ti­­me­­ne-Kör­­per­­mo­­dell die Gesamt­mas­se des Kör­pers. Es dient als Ener­gie­spei­cher und ist in das Hor­mon­sys­tem des Kör­pers ein­ge­bun­den. Bei Män­nern sind Fett­an­tei­le von 10 — 20 % bei Frau­en zwi­schen 20% — 30% wün­schens­wert. Mit dem Alter steigt der Kör­per­fett­an­teil an. Da Körperfett …

FM — Fett­mas­se — Kör­per­fett »

Median

Der Medi­an ist ein sta­tis­ti­scher Wert aus einer Men­ge von Zah­len, der der Grö­ße nach sor­tiert genau in der Mit­te steht. Ist die Anzahl der Zah­len in der Men­ge gera­de, so wird der Medi­an als arith­me­ti­sches Mit­tel der bei­den Zah­len in der Mit­te berech­net. Bei­spiel: Die Men­ge der Zah­len sei: (5;2;7;1). Der Grö­ße nach sortiert …

Medi­an »

Phasenwinkel

Der Pha­sen­win­kel im Kon­text der BIA ist ein Mess­ergeb­nis der Bio­im­pe­danz­ana­ly­se. Er ist daher unab­hän­gig von sta­tis­ti­schen For­meln. Ver­ur­sacht wird er durch die Ver­tei­lung der elek­tri­schen Ladun­gen in den Mus­­kel- und Organ­zel­len (Zell­mem­bra­nen, Mito­chon­dri­en) und dem Ver­hält­nis von intra­zel­lu­lä­rem und extra­zel­lu­lä­rem Was­ser. Er zeigt sich in einer Ver­schie­bung zwi­schen Strom und Span­nung — der Phasenverschiebung. …

Pha­sen­win­kel »

Reaktanz bzw. Imaginärteil — Xc

Der Ima­gi­när­teil des Wech­sel­strom­wi­der­stan­des Z wird manch­mal auch als Reak­tanz Xc bezeich­net. Bei der Bio­im­pe­danz­mes­sung beein­flus­sen die elek­trisch gela­de­nen Zell­mem­bra­nen die Reak­tanz. Je grö­ßer der Anteil an Mus­­kel- und Organmasse

Resistanz

Der Real­teil Rz des Wech­sel­strom­wi­der­stands Z wird auch als Resistanz bezeich­net. Bei der Bio­im­pe­danz­mes­sung wird die Resistanz durch das Kör­per­was­ser inner­halb und außer­halb der Zel­len beein­flusst. Je höher der Anteil an Kör­per­was­ser, des­to gerin­ger ist die Resistanz.

Vitalität — Lebendigkeit

Die Vita­li­tät bzw. Leben­dig­keit ist eine zen­tra­le Eigen­schaft leben­der Sys­te­me, unter kon­kre­ten Umwelt­be­din­gun­gen zu gedei­hen und zu wach­sen. Damit ver­bun­den ist die Fähig­keit, Her­aus­for­de­run­gen, äuße­re Stö­run­gen oder Krank­hei­ten zu bewäl­ti­gen. Der Begriff der Vita­li­tät wird für unter­schied­li­che bio­lo­gi­sche, psy­cho­lo­gi­sche und sozio­lo­gi­sche Sys­te­me und Hier­ar­chien ver­wen­det. Im Kon­text der bio­elek­tri­schen Impe­danz­ana­ly­se ist vor allem die Betrachtung …

Vita­li­tät — Leben­dig­keit »

Scroll to Top